| Produkt | Maße (B×T×H) | Farbe | Wetterfest | Angebot |
|---|---|---|---|---|
| Ersatzdach für Garten-Tagesbett, wetterfest, Grau | – | – | – | |
| Ersatzkissen für Sonneninsel rund, 190,5 cm | Ø 190,5 cm | Grau | – | |
| Ersatzbezug für Sonneninsel-Dach, Ø 214 cm | Ø 214 cm | – | Ja | |
| Auflagenbezug für Sonneninsel rund, 167,6 cm, Beige | Ø 167,6 cm | Beige | Ja | |
| Ersatzdach für Sonneninsel, rund, 167 cm, Schwarz | Ø 167 cm | Schwarz | – | |
| Auflagenbezug für Sonneninsel rund, 167,6 cm, Beige | Ø 167,6 cm | Beige | Ja | |
| Ersatzdach für Sonneninsel, rund, 214 cm, Beige | Ø 214 cm | Beige | – | |
| Auflagenbezug für Sonneninsel rund, 168 cm, Schwarz | Ø 168 cm | Schwarz | – | |
| Ersatzauflage für Sonneninsel rund, 167 cm, Grau | – | – | – | |
| Ersatzdach für Sonneninsel, wetterfest, Grau | – | – | Ja | |
| Ersatzbezug für Sonneninsel rund, 167 cm, Schwarz | – | – | – | |
| Auflagenbezug für Sonneninsel, 5-teilig, 190,5 cm | Ø 190,5 cm | Grau | Ja | |
| Ersatzauflage für Sonneninsel rund, waschbar | – | – | Ja | |
| Ersatzdach für Garten-Sonneninsel, rund | Ø 214 cm | – | – | |
| Ersatzdach für Sonneninsel, wasserdicht, Himmelblau | Ø 167,64 cm | Himmelblau | Ja | |
| Ersatzbezug für Sonneninsel rund, 5-teilig, 190,5 cm | Ø 190,5 cm | Grau | Ja | |
| Ersatzdach für Sonneninsel, wasserdicht, Weiß | Ø 167,64 cm | Weiß | Ja | |
| Ersatzdach für Sonneninsel, rund, 214 cm | Ø 214 cm | – | – | |
| Rundes Ersatzdach für Sonneninsel 214 cm, Grau | Ø 214 cm | Grau | – | |
| Rundes Ersatzdach für Sonneninsel, 168 cm, Grau | – | Grau | – |
Anzeige · Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Alle Angaben ohne Gewähr.
Gartenmöbel-Verbinder-Clips für Lounge-Sets, 12 Stück
Zu AmazonSonneninsel Ersatzdach, wasserdicht, 167,64 cm
Zu AmazonErsatzräder für Liegestuhl, 2er Set, Braun
Zu AmazonErsatzdach für Hollywoodschaukel 3-Sitzer, Schwarz
Zu AmazonErsatz-Liegefläche für Sonnenliege, 200 x 160 cm, Beige
Zu AmazonErsatzdach für Hollywoodschaukel, Rot
Zu AmazonErsatzdach für Doppelliege, Schwarz
Zu AmazonTischdeckenklammern-Set, 6 Stück, Edelstahl, Schwarz
Zu AmazonSitzfläche Wiener Geflecht, Buchenholz, Natur
Zu AmazonSitzfläche Wiener Geflecht, Buchenholz, Schwarz
Zu AmazonErsatzpolster für Schaukelstuhl, Grau
Zu AmazonKlappstuhl-Verschluss aus Kunststoff, 10 Stück
Zu AmazonKlappverschluss-Set für Klappstühle, 10 Stück
Zu AmazonWelche Pflege braucht welches Material?
Gartenmöbel altern nicht alle gleich: Sonne, Regen, Wind, Feuchtigkeit, Frost, Temperaturschwankungen, Staub und Pollen setzen Oberflächen, Verbindungen und Textilien unterschiedlich zu. Deshalb beginnt gute Pflege nicht beim Reiniger, sondern beim Material. Holz kann vergrauen und rau werden, Kunststoff kann durch UV-Strahlung ausbleichen, vergilben, spröde oder brüchig werden, Metall-Gartenmöbel sind häufig lackiert, pulverbeschichtet oder anderweitig geschützt. Bei oft bewegten Gartenstühlen lohnt sich diese Unterscheidung besonders, weil Füße, Armlehnen und Schraubpunkte stärker beansprucht werden. Auch Gartentische brauchen je nach Tischplatte und Gestell eine andere Behandlung als Sitzmöbel.
| Merkmal | Typische Verschmutzung oder Alterung | Passende Reinigung | Sinnvolle Pflegeprodukte | Vorsichtspunkte |
|---|---|---|---|---|
| Holz | Vergrauen, raue Stellen, Flecken, Feuchtigkeit in Rissen oder Fugen | Groben Schmutz trocken entfernen, mit Naturseifenlauge, Schwamm, Baumwolltuch oder weicher Bürste reinigen | Holzöl, pigmentiertes Öl, Lasur oder Lack je nach Oberfläche und Schutzwunsch | Nicht mit hohem Druck reinigen; in Richtung der Maserung arbeiten; erst trocknen lassen, dann behandeln |
| Kunststoff | Staub, Pollen, Verfärbungen, UV-bedingtes Ausbleichen, Sprödigkeit | Mit Wasser, feuchtem Lappen, milder Seifenlauge oder geeignetem Kunststoffreiniger abwischen | Kunststoffreiniger für stärkere Flecken, schützende Lagerung gegen Sonne und Frost | Keine Scheuermittel, harten Bürsten, scharfen Reiniger oder raue Schwämme verwenden |
| Metall und Stahl | Schmutz, Kratzer, beginnende Roststellen an Kanten, Schrauben oder beschädigter Beschichtung | Milde Seifenlauge, Wasser und weiches Tuch; anschließend trocken nachwischen | Pflegelack, Lackstift oder Spray für passende Beschichtungen | Beschädigte Schutzschichten nicht ignorieren; Feuchtigkeit bleibt an Schrauben und Unterseiten oft länger stehen |
| Aluminium | Staub, Fingerabdrücke, Kratzer, beschädigte Pulverbeschichtung | Mit Wasser, milder Seifenlauge und weichem Tuch reinigen | Pflegelack, Lackstift oder Spray für beschädigte Beschichtungen | Aluminium setzt keinen Rost an, doch Säuren, Laugen und kratzende Bürsten können Beschichtungen angreifen |
| Edelstahl | Fingerabdrücke, Fettfilm, Salz- oder Chlorrückstände, Fremdpartikel | Mit mildem Reiniger und weichem Tuch reinigen, Rückstände gründlich entfernen | Edelstahlreiniger bei Bedarf | Salz- oder Chlorwasser sowie Eisenpartikel können die schützende Passivschicht angreifen |
| Textilgewebe und Bezüge | Flecken, Pollen, Stockfleckenrisiko, UV-Ausbleichen, ausgeleierte Bespannung | Mit Wasser, Allzweckreiniger oder Seifenlauge reinigen und vollständig trocknen lassen | Spezialreiniger bei größeren Verschmutzungen, Imprägnierung nach umfangreicher Nassreinigung | Feuchte Bezüge nicht einlagern; bei brüchigem oder ausgeleiertem Material Ersatz prüfen |
- Pflege und Ersatz hängen vom Material ab: Holz, Kunststoff, Metall, Aluminium, Edelstahl und Textilgewebe brauchen unterschiedliche Reiniger, Schutzmittel und Ersatzteile.
- Regelmäßige Reinigung beugt festgesetztem Schmutz, Verfärbungen, Rostrisiken und vorzeitigem Verschleiß vor.
- Erst reinigen, dann pflegen oder ersetzen: Schmutz, Feuchtigkeit und UV-Spuren sollten nicht einfach überölt, überlasiert oder überlackiert werden.
- Wasser, milde Seifenlauge, weiche Tücher, Schwamm oder weiche Bürste sind für viele Gartenmöbel die sichere Basis; nach der Reinigung sollten Möbel vollständig getrocknet werden.
- Ersatzteile wählst Du nach Maßen, Material, Befestigung und Einsatzort aus, nicht nur nach optischer Ähnlichkeit.
- Tragende oder sicherheitsrelevante Schäden an Rahmen, Gasfedern, Aufhängungen oder stark belasteten Verbindungen gehören nicht in improvisierte Reparaturen.
Pflegeprodukte auswählen: Reiniger, Öl, Lasur, Lack und Schutz
Ein Pflegeprodukt passt nur dann, wenn es zur Oberfläche und zum Schadenbild passt. Ein milder Reiniger kann für die regelmäßige Reinigung genügen, während verwittertes Holz zusätzliche Pflege braucht. Schutzhüllen sind eine sinnvolle Ergänzung, ersetzen aber weder Reinigung noch Trocknung. Für längere Standzeiten im Freien kannst Du passende Schutzhüllen einplanen, sofern darunter keine Feuchtigkeit eingeschlossen wird.
- Reiniger materialgerecht auswählen: Für empfindliche Oberflächen sind milde, möglichst pH-neutrale Reiniger sinnvoll; aggressive Mittel gehören nicht auf unklare Beschichtungen.
- Bei pulverbeschichtetem Aluminium Laugen- und Säurereiniger sowie kratzende Bürsten vermeiden, weil sie die Beschichtung angreifen oder zerkratzen können.
- Holzöl passend zur Holzart und vorhandenen Oberfläche wählen. Farbloses Pflegeöl pflegt Holz, bietet aber laut Wettbewerbern keinen UV-Schutz gegen Vergrauen; pigmentierte bzw. farbige Öle schützen besser vor UV-bedingtem Farbverlust.
- Öl erst nach der Reinigung auftragen, weil sich Schmutz und Öl sonst verbinden können und die Möbel schneller wieder verschmutzen.
- Lasur wählen, wenn ein schützender, nicht deckender Oberflächenfilm wichtiger ist als eine möglichst natürliche Haptik.
- Lack nur verwenden, wenn deckender Schutz gewünscht ist und der Untergrund sauber, trocken und tragfähig vorbereitet wurde. Lack ist deckend, kann aber bei Witterung rissig werden oder abblättern.
- Bei beschädigtem oder abblätterndem Lack reicht Überstreichen nicht aus; gerissene oder lose Altbeschichtungen müssen vor einer neuen Lackierung entfernt werden.
- Imprägnierungen für Schirme, Bezüge oder textile Dächer erst nach geeigneter Reinigung und vollständiger Trocknung nutzen.
- Schutzprodukte nicht als Reparatur missverstehen: Tiefe Risse, brüchige Textilien, defekte Gelenke oder beschädigte tragende Teile brauchen Ersatz oder fachgerechte Reparatur.
Gartenmöbel reinigen: schonende Grundreinigung in 6 Schritten
Für die Grundreinigung vieler Gartenmöbel reichen Wasser, milde Seifenlauge und ein weiches Tuch, ein Schwamm oder eine weiche Bürste. Wichtig ist die Reihenfolge: Erst trocken lockern, dann nass reinigen, danach mit klarem Wasser nachwischen oder abspülen und vollständig trocknen lassen. So bleibt kein Wasser in Ecken, Verschraubungen oder unter späteren Abdeckungen stehen.
- Groben Schmutz trocken entfernenEntferne Staub, Erde, Pollen, Spinnweben und Blätter mit Handbesen, Feger, weicher Bürste oder trockenem Tuch. So reibst Du Schmutz nicht mit Wasser in Poren, Fugen oder textile Strukturen ein.
- Material und Oberfläche prüfenSchau Dir Holzfasern, Beschichtungen, Schrauben, Scharniere, Bezüge und Unterseiten an. Risse, abblätternder Lack, Roststellen oder brüchiges Gewebe brauchen eine andere Behandlung als normale Verschmutzung.
- Mild reinigenArbeite mit milder Seifenlauge, Wasser und weichem Tuch, Schwamm oder weicher Bürste. Drücke nur so stark wie nötig. Bei empfindlichen Oberflächen ist langsames Lösen besser als Scheuern.
- Materialgerecht arbeitenBei Holz reinigst Du in Richtung der Maserung. Bei Lack, Pulverbeschichtung, Kunststoff und Textilgewebe vermeidest Du harte Bürsten, raue Schwämme und aggressive Reiniger.
- Klar nachwischen oder abspülenEntferne Reinigerreste gründlich mit klarem Wasser. Rückstände können Oberflächen stumpf machen, Flecken bilden oder später mit Öl, Lasur oder Imprägnierung reagieren.
- Vollständig trocknen lassenLass die Möbel komplett trocknen, bevor Du Holzöl, Lasur, Lack, Schutzhülle oder Ersatzteile verwendest. Feuchtigkeit unter Hüllen, in Schraubpunkten oder unter Beschichtungen kann Schäden begünstigen.
Holzgartenmöbel pflegen: reinigen, entgrauen, schleifen, ölen oder lasieren
Holz ist ein Naturmaterial und verändert sich durch Sonne, Regen und Temperaturschwankungen. Weichhölzer wie Kiefer, Fichte, Buche oder Lärche sind pflegeintensiver als widerstandsfähigere Hölzer wie Teak, Robinie, Eukalyptus oder Zeder. Diese enthalten natürliche bzw. ätherische Öle, die einen gewissen Schutz bieten; trotzdem wird eine regelmäßige Reinigung empfohlen. Stark bewitterte Gartenbänke zeigen besonders schnell, ob die Oberfläche nur Patina trägt oder bereits rau, rissig und pflegebedürftig ist.
- Holzart und Zustand beurteilenVergrauen ist zuerst eine optische Patina und nicht automatisch ein Stabilitätsproblem. Kritischer sind tiefe Risse, abgeplatzter Lack, weiche Stellen oder starke Verwitterung. Ältere oder lackierte Weichholz-Gartenmöbel benötigen bei Rissen, abgeplatztem Lack oder starker Verwitterung mehr Aufwand, weil Feuchtigkeit eindringen und Fäulnis begünstigen kann.
- Schonend reinigenNaturseifenlauge wird für Holzgartenmöbel mehrfach empfohlen, weil Naturseife reinigt und durch pflanzliche Öle bzw. rückfettende Wirkung die Oberfläche schont. Verwende Baumwolltuch, Schwamm oder weiche Bürste. Mehrere Wettbewerber raten bei Holz von Mikrofasertüchern ab, weil sie dem Holz Öl bzw. Feuchtigkeit entziehen können.
- Immer mit der Maserung arbeitenBei Holz sollte in Richtung der Maserung gereinigt, geschliffen und gestrichen werden, damit Fasern nicht unnötig aufgerichtet und Oberflächen nicht angeraut werden. Das gilt für leichte Reinigung ebenso wie für Schleifarbeiten und spätere Öl-, Lasur- oder Lackaufträge.
- Entgrauen nur bei BedarfBei stärkerem Grünbelag oder fest sitzender Verschmutzung können spezielle Holzreiniger oder Entgrauer sinnvoll sein. Für Soda-Stärke-Brei nennen Wettbewerber „5 l lauwarmes Wasser“ bzw. „5 l laufwarmes Wasser“ und „100 g Soda“; toom ergänzt „vier bis fünf Stunden Einwirkzeit“. Danach gründlich nachreinigen und trocknen lassen.
- Raue Flächen schleifenBei stark vergrauten, rauen oder abgenutzten Holzoberflächen wird Schleifen nach der Reinigung empfohlen; mehrere Wettbewerber nennen „Körnung 100 bis 120“ bzw. „100er bis 120er Körnung“. Entferne danach den Schleifstaub gründlich, sonst verbindet er sich mit Öl, Lasur oder Lack.
- Pflegebedarf mit Wasser testenEin Wassertropfen-Test zeigt Pflegebedarf bei Holz: Wird Wasser schnell aufgesogen bzw. perlt nicht mehr ab, ist die Oberfläche trocken und sollte nachgepflegt werden. Für Öl gegen Vergrauen nennt NDR „zwei bis drei Mal pro Jahr“; toom nennt für Teakmöbel „2-3 Mal im Jahr“.
- Ölen, lasieren oder lackierenÖl zieht in Holz ein und erhält die natürliche Optik. Lasur bildet eine schützende, nicht deckende Schicht. Lack ist deckend, kann aber bei Witterung rissig werden oder abblättern. Beim Einölen empfiehlt Hornbach, Öl einziehen zu lassen und nach „15 Minuten“ zu polieren; die Möbel sollen „12–24 h“ durchtrocknen und nicht in direkter Sonneneinstrahlung stehen. Bauhaus nennt für die Erstbehandlung von Holz „mindestens zwei Öl-Anstriche“ und für die Nachbehandlung „ein Anstrich“.
Kunststoff, Kunststoffgeflecht und Bespannungen reinigen
Kunststoff-Gartenmöbel gelten als pflegeleicht, sind aber nicht unverwundbar. UV-Strahlung kann Oberflächen ausbleichen, vergilben, spröde oder brüchig machen; Frost kann bei manchen Kunststoffmöbeln Risse begünstigen. Textile Bespannungen, Bezüge und Sitzauflagen solltest Du separat betrachten, weil Stoffe anders trocknen und lagern als harte Möbeloberflächen.
- Wische Kunststoff regelmäßig mit feuchtem Lappen, Wasser und mildem Reiniger ab. Für normale Verschmutzungen reichen häufig Allzweckreiniger oder Spülmittel; bei stärkeren Flecken kann Kunststoffreiniger nötig sein.
- toom empfiehlt bei Kunststoff-Gartenmöbeln je nach Standort, Wetter und Nutzung eine regelmäßige Reinigung „alle ein bis zwei Wochen“. Besonders helle Oberflächen solltest Du nicht erst reinigen, wenn Verfärbungen tief eingezogen sind.
- Vermeide Scheuermittel, harte Bürsten, scharfe Reiniger und raue Schwämme. Sie können Kunststoffoberflächen zerkratzen oder stumpf machen, wodurch neuer Schmutz leichter haftet.
- Reinige Kunststoffgeflecht mit weicher Bürste, Tuch oder Schwamm aus den Zwischenräumen. Arbeite ohne starken Druck, damit Streben, Kanten und Verbindungen nicht belastet werden.
- Gartenmöbel mit Polyester- oder Textilgewebe-Bespannung lassen sich mit Wasser, Allzweckreiniger oder Seifenlauge abwaschen; größere Verschmutzungen können Spezialreiniger erfordern.
- Lass Bespannungen, Bezüge und Auflagen vollständig trocknen. Feuchte Textilien in Hüllen, Boxen oder schlecht belüfteten Räumen fördern muffige Gerüche, Stockflecken und Schimmelrisiko.
- Bei dauerhaft sprödem, gerissenem, brüchigem oder ausgeleiertem Material ist ein Ersatzbezug oder passendes Ersatzteil oft sinnvoller als wiederholtes Nachreinigen.
Metall, Aluminium und Edelstahl pflegen
Metallmöbel wirken robust, doch die kritischen Stellen liegen oft an Kanten, Schrauben, Scharnieren, Rollen, Unterseiten und beschädigten Beschichtungen. Bei beweglichen Möbeln oder Zubehör wie einem Servierwagen solltest Du Rollen, Achsen und Gestellverbindungen regelmäßig kontrollieren, weil dort Schmutz und Feuchtigkeit sitzen bleiben können.
- Nutze als Standard milde Seifenlauge, Wasser und ein weiches Tuch. Metall-Gartenmöbel sind häufig lackiert, pulverbeschichtet oder anderweitig geschützt; meist reicht diese schonende Reinigung aus.
- Kontrolliere Kanten, Schrauben, Unterseiten, Scharniere und beschädigte Beschichtungen regelmäßig, weil dort Feuchtigkeit länger haften und Korrosion zuerst auftreten kann.
- Wische nach der Reinigung trocken nach, besonders an Verbindungen, Schraubpunkten und Unterseiten.
- Aluminium ist pflegeleicht und setzt keinen Rost an. Tiefe Kratzer sind meist eher optisch, dennoch können beschädigte Beschichtungen mit Pflegelack, Lackstift oder Spray ausgebessert werden.
- Bei pulverbeschichtetem Aluminium keine Laugen- und Säurereiniger sowie keine kratzenden Bürsten verwenden, weil sie die Beschichtung angreifen oder zerkratzen können.
- Edelstahl bildet eine schützende Passivschicht; Salz- oder Chlorwasser sowie Eisenpartikel können diese Schicht angreifen. Entferne solche Rückstände zeitnah und nutze bei Bedarf geeigneten Edelstahlreiniger.
- Bei Stahl oder Eisen solltest Du Roststellen früh behandeln und beschädigte Schutzschichten ausbessern, bevor Feuchtigkeit tiefer eindringt.
Ersatzteile auswählen: messen, Material prüfen, Befestigung vergleichen
Ersatzteile scheitern selten an der Farbe, sondern an Maßen, Befestigungen und Materialdetails. Miss deshalb genau, bevor Du ein Dach, einen Bezug, eine Schutzhaube, Fußkappen, Schrauben oder Halter auswählst. Bei Pavillons zählen Dachform, Gestellmaß und Befestigungspunkte; bei Sonnenschirmen zusätzlich Strebenzahl und Stoffeigenschaften. Für Hollywoodschaukeln müssen Dach- und Sitzbezüge zum Gestellmaß und zur Befestigungsart passen.
- Länge, Breite, Tiefe, Höhe, Dachfläche, Bezugfläche und Form messen. Bei flexiblen Bezügen trotzdem nicht nur grob schätzen, weil zu straffe Stoffe reißen und zu lose Stoffe Wasser sammeln können.
- Rohrdurchmesser, Strebenzahl, Lochabstand, Gewinde, Schraubenlänge, Materialstärke und Befestigungspunkte notieren. Fotos helfen beim Vergleich, ersetzen aber keine Maßaufnahme.
- Einsatzort berücksichtigen: dauerhaft draußen, unter Dach, starke Sonne, Wind, Regen, Nähe zu Poolwasser oder nur gelegentliche Nutzung. Daraus ergeben sich Anforderungen an Gewebe, Beschichtung, UV-Beständigkeit und Wasserabweisung.
- Material und Funktion abgleichen: wasserdicht ist nicht dasselbe wie wasserabweisend. Ein Bezug kann Regen abhalten, muss aber trotzdem abtrocknen können; ein Ersatzdach braucht zusätzlich Zugfestigkeit und passende Befestigungen.
- Befestigung vergleichen: Klett, Reißverschluss, Haken, Ösen, Schlaufen, Kordelzug, Schrauben, Steckverbindungen und Halter müssen zur vorhandenen Konstruktion passen.
- Typische Ersatzteile sind Ersatzdächer, Schirmbezüge, Sitz- und Dachbezüge, Netze, Schutzhauben, Fußkappen, Schrauben, Halter, Auflagen und Reparaturmaterial für Geflechtmöbel.
- Kanten, Schrauben, Scharniere und Unterseiten regelmäßig kontrollieren. So erkennst Du, ob ein Teil nur gereinigt oder nachgezogen werden muss, ob Beschichtungsschäden ausgebessert werden sollten oder ob Ersatz nötig ist.
- Beschädigter Lack oder beschädigte Beschichtungen sollten nicht einfach ignoriert werden, weil Feuchtigkeit eindringen kann. Kleine Oberflächenschäden lassen sich oft ausbessern; lose, tragende oder stark korrodierte Verbindungen sind etwas anderes.
- Bei verstellbaren Sesseln oder höhenverstellbaren Tischen mit Gasfeder soll der Bereich der Feder nicht gereinigt oder mit Wasser in Berührung gebracht werden, damit die Fettung nicht ausgespült wird.
- Tragende Teile wie gebrochene Rahmen, defekte Schweißnähte, Gasfedern, belastete Aufhängungen oder stark korrodierte Schraubpunkte nicht improvisiert reparieren. Hier ist ein passendes Ersatzteil oder fachgerechte Reparatur nötig.
Saisonplan: Frühjahr, Sommer, Herbst und Winterlagerung
Pflege wird einfacher, wenn Du sie über die Saison verteilst. Im Frühjahr geht es um Kontrolle und Grundreinigung, im Sommer um zeitnahes Entfernen von Schmutz, im Herbst um Vorbereitung für die Lagerung. Für den Schutz vor Staub und Feuchtigkeit können Schutzhüllen helfen; Polster, Bezüge und Kissen lagerst Du besser separat in geeigneten Auflagenboxen oder trockenen Schränken.
- Frühjahr: Möbel auslagern, trocken abbürsten, Kanten, Schrauben, Scharniere, Unterseiten und Beschichtungen prüfen. Danach materialgerecht reinigen und Holz bei Bedarf ölen oder lasieren.
- Sommer: Pollen, Staub, Speise- und Getränkereste zeitnah entfernen. Kunststoff und helle Oberflächen regelmäßig abwischen, damit sich Schmutz und Verfärbungen nicht festsetzen.
- Sommer nach Regen: Sitzflächen, Fugen, Schraubpunkte und Unterseiten abtrocknen oder gut ablüften lassen. Nasse Auflagen nicht auf Möbeln liegen lassen.
- Herbst: Vor der Einlagerung gründlich reinigen, vollständig trocknen lassen und Schäden dokumentieren. So weißt Du vor der nächsten Saison, welche Ersatzteile oder Pflegemittel fehlen.
- Winter: Gartenmöbel trocken, frostgeschützt und gut belüftet lagern. Vor der Winterlagerung sollten Gartenmöbel gereinigt, vollständig getrocknet und trocken sowie gut belüftet gelagert werden.
- Schutzhüllen: Abdeckhauben und Schutzhüllen sind sinnvoll, wenn keine Feuchtigkeit darunter eingeschlossen wird. Bei Holzmöbeln wird ausdrücklich vor Plastikplane ohne Luftzirkulation gewarnt.
- Auflagen und Bezüge: Polster und Auflagen sollten separat, trocken und geschützt gelagert werden; Auflagenboxen sollten dicht und witterungsbeständig sein.
Typische Pflegefehler, Risiken und Grenzen der Reparatur
Viele Schäden entstehen nicht durch fehlende Pflege, sondern durch zu harte Methoden: zu viel Druck, falsche Reiniger, eingeschlossene Feuchtigkeit oder überdeckte Altbeschichtungen. Eine sichere Grundregel lautet: lieber mild beginnen, Material beobachten und erst stärker behandeln, wenn klar ist, dass Oberfläche und Konstruktion das vertragen.